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Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen

Herzlich willkommen

Aktuelle Hinweise zu Treffen von Selbsthilfegruppen während der Corona-Pandemie

Liebe Selbsthilfeaktive,

mit Beschluss vom 17. April 2021 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 19. April 2021 in Kraft. In Absprache mit dem zuständigen Sozialministerium Baden-Württemberg hat dies jedoch auf unseren Bereich keine weiteren Auswirkungen, daher hier der aktuelle Stand zusammengefasst:

  • Selbsthilfeaktivitäten fallen unter den Begriff der sozialen Daseinsfürsorge.
  • Diese sind vom Verbot der öffentlichen Veranstaltungen ausgenommen.
  • Eine Teilnehmerobergrenze gibt es nicht. Die Teilnehmerzahl orientiert sich an den örtlichen Voraussetzungen.  
  • Erforderliche Hygieneregelungen und Abstandsgebote sind einzuhalten.
  • Grundsätzlich sind virtuelle Treffen persönlichen Begegnungen vorzuziehen!
  • Persönliche Treffen sind gestattet, wenn sie „zwingend erforderlich und unaufschiebbar“ sind.  Das ist der Fall, wenn der mögliche (gesundheitliche) Schaden für die Gruppenteilnehmer*innen beim Aussetzen oder Verschieben der Gruppensitzung groß wäre und es für die Unterstützung durch die Gruppe keine zielführenden Alternativen gibt.
  • Die Gruppenteilnehmenden dürfen sich nach 21:00 Uhr auf dem Nachhauseweg befinden, müssen bei einer Kontrolle (durch die Behörden oder die Polizei) sinnvoll und schlüssig begründen, warum sie unterwegs sind. Um die Anonymität der Gruppentreffen (z. B. Anonyme Suchtgruppen) nicht aufzubrechen sollte der Hinweis reichen, dass die Person eine Veranstaltung besuchte, die der sozialen Fürsorge diente, die zwingend erforderlich und unaufschiebbar war.

Aktuelle Informationen zur Situation in Baden-Württemberg finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Soziales und Integration.


Allgemeiner Hinweis:

Im Moment zählen gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen als „zwingend erforderlichen und medizinisch notwendig“, wenn die Unterstützung der Gruppe nicht durch einen digitalen Austausch ersetzbar ist bzw. die Auswirkungen durch ein Aussetzen oder Verschieben der Sitzung für die Einzelnen zu gravierend sind. Jede Gruppe muss gemeinsam mit den Teilnehmer*innen für sich selbst einschätzen, ob dies zutrifft.

Wir empfehlen allen Selbsthilfegruppen verantwortlich und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der Gruppe und je nach Gruppenthema sorgsam abzuwägen, ob Sie aktuell Treffen durchführen möchten. Aufgrund der momentanen Lage gilt es gut abzuwägen, ob Treffen zwingend persönlich stattfinden müssen oder ob auf andere Weise Kontakt gehalten werden kann, zum Beispiel telefonisch, per Telefon- oder Videokonferenzen sowie bei Spaziergängen zu zweit an der frischen Luft, eventuell im rollierenden System.

Bei den Gruppentreffen ist neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen zu beachten, dass eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung erfolgen darf und die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen zur Nachverfolgung von Infektionsketten datenschutzkonform dokumentiert werden müssen.


Passen Sie auf sich bzw. auf einander auf und bleiben Sie gesund.

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